Die Frage, wie man meditiert bzw. ob man meditieren lernen kann, stellen sich viele, wenn sie beginnen, sich intensiver mit dem Thema Meditation zu befassen. Wenn auch du lernen möchtest, wie man meditiert, bist du hier genau richtig.

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Meditieren lernen – warum du jetzt damit anfangen solltest!

In diesem Artikel geben wir dir eine einfache Anleitung an die Hand, wie du mit der Praxis der Meditation starten und die vielen Vorteile davon für dich nutzen kannst.

Was ist Meditation eigentlich und was versteht man unter Meditieren?

Im Prinzip ist Meditation nichts anderes als eine der einfachsten Achtsamkeits- bzw. Bewusstseinsübungen, die man sich vorstellen kann. Das Wort Meditation bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt „Nachdenken“ oder „Überlegen“. Das heißt, immer wenn du einen ruhigen Ort aufsuchst und in die Luft schaust, deinen Gedanken nachgehst oder vor dich hin denkst, dann meditierst du eigentlich.

Dass du beim Meditieren an gar nichts denken sollst, stimmt also keinesfalls und ist auch überhaupt nicht möglich – denn wir Menschen denken immer an irgendetwas. Beim Meditieren geht es jedoch darum, nicht aktiv zu denken, also zu grübeln, sondern vielmehr deine Gedanken bewusst zu registrieren und weiterziehen zu lassen. Mit der Zeit lernst du dadurch, deine Gedanken zu fokussieren und bewusster zu steuern.

Meditation ist nicht nur eine uralte Praxis, die seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen praktiziert wird, sondern auch eine wissenschaftlich belegte Methode, um Stress abzubauen, die Konzentration zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Lebensstil kann Meditieren von jeder und jedem von uns gelernt werden. Es erfordert jedoch Geduld, Übung und eine offene Haltung, um die Techniken zu verstehen und in den Alltag zu integrieren.

Mit dieser Anleitung kannst du ganz einfach Meditieren lernen

Es gibt verschiedene Arten von Meditation – von geführten Meditationen über Achtsamkeitsmeditation bis hin zur transzendentalen Meditation – die du auf deiner Reise nach und nach für dich entdecken wirst.

Wenn du aber noch nicht so tief in der Thematik drinnen bist und erstmalig versuchen möchtest, zu meditieren bzw. meditieren zu lernen, hilft dir vielleicht folgende simple „Anleitung“:

Schritt 1: Wähle einen für dich passenden Ort und die richtige Zeit

Suche dir einen ruhigen und ungestörten Ort für deine Meditation. Es kann ein spezieller Raum in deinem Zuhause sein oder einfach eine ruhige Ecke, in der du dich wohl fühlst. Wähle eine Zeit aus, zu der du nicht gestört wirst und in der du dich entspannen kannst. Viele Menschen bevorzugen den frühen Morgen oder den späten Abend für ihre Meditationspraxis, um den Tag ruhig zu beginnen oder abzuschließen.

Schritt 2: Finde die richtige Position bzw. das richtige Setting

Viele Menschen meditieren gerne – vielleicht auch, weil das allgemeine Bild von Meditation immer so vermittelt wird – im Sitzen. Wenn du erstmals versuchst zu meditieren, kannst du ja einfach mal versuchen, dich bequem hinzusetzen, entweder auf dem Boden im Schneidersitz oder auf einem Stuhl mit beiden Füßen flach auf dem Boden. Du kannst aber auch liegend, gehend oder stehend sowie in Bewegung meditieren. Hier gilt es, in dich hineinzuhören bzw. herauszufinden, was für dich am besten funktioniert. Wenn du eine für dich angenehme Position bzw. ein angenehmes Setting gefunden hast, schließe deine Augen sanft oder halte sie leicht geöffnet, je nachdem, was für dich angenehmer ist.

Schritt 3: Fokussiere dich auf deine Atmung

Atme tief und gleichmäßig ein und aus. Konzentriere dich auf den natürlichen Atemfluss. Spüre, wie die Luft in deine Lungen strömt und wieder hinausgeht. Wenn du merkst, dass deine Gedanken abschweifen, bringe deine Aufmerksamkeit sanft zurück zur Atmung. Die Atmung dient als Anker, um den Geist zu beruhigen und im gegenwärtigen Moment zu bleiben.

Schritt 4: Spüre in dich hinein

Während du atmest, sei achtsam für alles, was in deinem Inneren und Äußeren geschieht. Das können Empfindungen im Körper, Gedanken, Geräusche oder Emotionen sein. Sei einfach präsent und akzeptiere alles, was auftaucht, ohne es zu bewerten oder zu beurteilen.

Schritt 5: Sei geduldig und stress dich nicht

Meditation ist eine Fähigkeit, die mit Übung und Zeit entwickelt wird. Es ist normal, dass der Geist wandert und Gedanken auftauchen. Sei geduldig mit dir selbst und übe regelmäßig, idealerweise täglich, auch wenn es dir anfangs vielleicht nicht so leicht fällt. Mit der Zeit wirst du feststellen, dass deine Meditationserfahrung vertieft wird und du mehr innere Ruhe und Gelassenheit findest.

Meditieren lernen

5 Gründe, warum jeder meditieren sollte

Jetzt, wo du weißt, wie du mit dem Meditieren starten kannst, hier noch einige Vorteile der Praxis, die dir vielleicht den letzten nötigen „Schubs“ geben:

1. Meditation hilft dir dabei, Herausforderungen besser zu meistern

Durch die bewusste Auseinandersetzung mit dir selbst und mit deinem Atem lernst du, dich in schwierigen Situationen auf das Hier und Jetzt zu besinnen und zurück zu deinem Körper zu kommen. Bei der Meditation geht es oft darum, die Aufmerksamkeit durch tiefe Atmung wieder auf den gegenwärtigen Augenblick zu lenken, wenn die Gedanken abschweifen. Und genau das ist in schwierigen Situationen wirklich wichtig, denn wenn wir beginnen, den „Was wäre, wenn“-Gedanken nachzugehen, verkrampft sich alles, die Angst steigt und die Abwärtsspirale beginnt. Meditation hilft dir also dabei, Herausforderungen besser zu meistern.

2. Meditation verbessert die Stimmung

Viele Studien belegen bereits die positive Wirkung von Meditation auf die Stimmung. Indem du dir regelmäßig Zeit für Meditation nimmst, kannst du deinen Geist beruhigen und negative Gedankenmuster durchbrechen. Die bewusste Konzentration auf den gegenwärtigen Moment ermöglicht es dir, Stress und Angst abzubauen, was wiederum zu einer heiteren Gemütslage führt. Also nicht nur Vitamin D, sondern auch regelmäßiges Meditieren ist im Winter besonders wichtig!

3. Meditation entspannt den Körper

Durch den Fokus auf die Atmung und den Moment wird beim Meditieren das Entspannungssystem im Körper, der Parasympathikus, schon nach kurzer Zeit aktiviert. Gerade in stressigen Zeiten bietet es sich also an, zum Beispiel am Abend vorm Einschlafen oder auch untertags mal eine 10-minütige Meditation einzubauen. Gönn dir mehr Ruhe und Entspannung – und nicht noch das Handy im Bett.

4. Meditation fördert die Konzentration

Meditieren ist wie Fitness für den Körper, nur für den Geist. Das heißt, du lernst mit der Zeit, viele (negative) Gedanken einfach vorbeiziehen zu lassen und nicht jedem nachzugehen – und genau das ist wichtig, wenn du konzentriert arbeiten möchtest. Es passiert nämlich viel zu schnell, dass wir uns von einem Gedanken ablenken lassen und diesem direkt nachgehen, anstatt bei der eigentlichen Aufgabe zu bleiben. Das kannst du dir durchs Meditieren effektiv abgewöhnen.

5. Meditation hilft dir dabei, dein Traumleben zu erschaffen

Du kannst die Meditation auch ganz bewusst nutzen, um dir deine Wünsche bildlich vorzustellen und richtig zu spüren. Die Visualisierung kann dir in weiterer Folge nämlich dabei helfen, deine Ziele zu erreichen.

Wenn du zum Beispiel für eine Aufnahmeprüfung lernst oder trainierst, kannst du dir ganz konkret vor deinem inneren Auge ausmalen, wie es sich anfühlen wird, wenn du es tatsächlich geschafft hast. Stell dir vor, wie du dich fühlst, wenn du am Abend nach der bestandenen Prüfung deine Haustüre aufsperrst, dir was zu essen machst oder im Bett liegst. Je realer die Vorstellung ist, desto weniger wirst du daran zweifeln, dass du es schaffen wirst. Und wie du vielleicht weißt, ist der Glaube an sich selbst schon die halbe Miete.

Das waren jetzt aber wirklich viele Vorteile, oder?
Also: Worauf wartest du noch? Los geht’s mit dem Meditieren! 😉

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Sarah Zelzer

Autorin dieses Beitrags: Sarah Zelzer

Sarah Zelzer hat nicht nur ein Studium im medizinischen Bereich absolviert, sie setzt sich auch privat sehr intensiv mit den Themen Bewegung und Ernährung auseinander. Das Körpergut-Team unterstützt sie als virtuelle Assistentin und lebt die „körpergute“ Philosophie dabei von Herzen.