Heute war ich beim Erfolgswandertag der Berufsgruppe Personenberatung und Personenbetreuung der WKO und durfte im Rahmen des Programms sowohl Michaela Dorfmeister als auch Andreas Goldberger über Höhen und Tiefen reden hören.

Was ich von den Beiden gelernt habe?

Es gibt sehr viele Parallelen im normalen Berufsleben mit dem Leben eines Spitzensportlers. Wir alle müssen uns Ziele setzen um motiviert unseren Weg zu gehen. Andi Goldberger hat deutlich gemacht, dass man sich auch nicht ins Auto setzt und ohne konkretes Ziel wo ankommen möchte. Ohne Ziel gibt es auch keine Ankunft. Es ist unglaublich wichtig sich nicht nur kleine, sondern auch große Ziele zu setzen.

Wo möchtest du in 2 Jahren sein? Wo in 5 und wo in 10 Jahren?

Dabei ist es wichtig nicht nur den beruflichen Bereich ins Ziele setzen miteinzubeziehen, sondern ebenfalls den privaten Bereich mit konkreten Visionen zu beglücken. Wo möchtest du in ein paar Jahren wohnen? Möchtest du in 10 Jahren sagen können, du hast deine letzten 10 Jahre so richtig gelebt? Dafür muss man etwas tun.

Denn ohne Aktion kann selbst das gewillteste Universum keinen Wunsch erfüllen.

Weiters haben die beiden Sportler angemerkt, dass keine Entscheidung zu treffen niemals eine Option sein sollte. Wichtig ist, eine Entscheidung zu treffen von der man im jeweiligen Moment glaubt, dass diese Aktion einen näher ans Ziel bringt. Kommt man am Weg dorthin drauf, das war der falsche Weg, dann nimmt man wie beim Autofahren wieder eine andere Abzweigung. Man hat vielleicht einen Umweg gemacht, aber auf diesem Umweg durchaus Dinge gelernt. Oder zumindest die Motivation dafür mitbekommen, doch den anderen Weg zu gehen.

Was ich von Spitzensportlern gelernt habe Koerpergut

Meine Learnings über mentale Stärke

Die mentale Einstellung spielt eine essenzielle Rolle, ob wir das festgesetzte Ziel auch erreichen. Natürlich erlebt jeder von uns Rückschläge oder Niederlagen, doch wie wir damit umgehen, beeinflusst uns sehr. Während die einen nach einem Rückschlag liegenbleiben, stehen andere auf und machen einfach weiter.

In der positiven Psychologie spricht man in diesem Zusammenhang häufig von Selbstwirksamkeit. Damit ist das Vertrauen in die eigenen Leistungen und die Zuversicht, Hindernisse zu meistern, gemeint. Mentale Stärke bedarf jedoch nicht nur dem Willen, das Ziel auch tatsächlich zu erreichen, sondern vor allem auch Talent und Training.

Mit diesen drei Strategien fällt es dir bestimmt leichter an deiner mentalen Stärke zu arbeiten.

1. Stoppe negative Gedanken

Bevor du dir die ganze Zeit den Kopf über mögliche negative Szenarien zerbrichst oder was alles passieren könnte, ist es besser deine Niederlage zu akzeptieren und deine Gedanken positiv zu formulieren.

2. Treffe deine eigenen Entscheidungen

Du weißt am besten was dir gut tut. Du kannst zwar Freunde und Familie um Rat oder eine Einschätzung bitten, doch am Ende des Tages triffst du die Entscheidung, die für dich die richtige ist. So kannst du dein Leben nicht nur so gestalten, wie du es dir schon immer ausgemalt hast, sondern du gewinnst auch etwas noch deine innere Freiheit und Unabhängigkeit dazu.

3. Akzeptiere Entscheidungen

Mentale Stärke hilft dir, Veränderungen zu akzeptieren und entsprechend darauf zu reagieren. Veränderungen sind zwar nicht immer leicht, doch sie helfen dir deine mentale Stärke zu festigen und somit kannst du gefestigt in die Zukunft blicken ohne dich über möglich Szenarien zu sorgen.

 

Hiermit kann nochmals festgehalten werden: um deine Ziele zu erreichen, musst du dir auch immer konkrete Ziele setzen, um motiviert zu bleiben. Visualisiere das was du erreichen möchtest und lasse es niemals aus den Augen und letztendlich musst du eine Entscheidung treffen und sie nicht ewig vor dich hin schieben.

Ambitionierte Ziele setzen und Visionen zu haben ist notwendig um deine Träume zu erreichen! Und das Glücksgefühl, wenn deine eigene Vision wahr wird, ist einfach wunderschön!

Probier's aus und genieß deine Erfolge!