Hilfreiche Tipps und Infos zu deinen Faszien

Den Faszien ist einige Zeit lang nicht die Wichtigkeit zugeschrieben worden, die sie eigentlich verdienen. Mittlerweile wird ihnen aber immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt und vor allem in der Yogapraxis sind die Faszien nicht mehr wegzudenken.

Was genau sind Faszien aber eigentlich?
Die Faszien sind das Bindegewebe, welches nicht nur Muskeln, sondern auch Knochen, Organe und Nerven umhüllt.  Sie ziehen sich durch unseren gesamten Körper, wie ein Netzwerk, und sorgen somit für Stabilität und, dass alles am rechten Fleck bleibt. Mittlerweile weiß man, dass die Faszien auch für uns und unser Immunsystem unerlässlich sind.

Gut gedehnte und verklebte Faszien
Es gibt gut gedehnte oder verklebte Faszien. Sind sie gut gedehnt, dann fühlen sie sich geschmeidig an und schenken dem Körper Stabilität. Leidest du jedoch z.B. unter psychischem Stress, Bewegungsmangel, Verletzungen oder belastest du deinen Körper über, kann es zu Verklebungen des faszialen Gewebes kommen. Sind deine Faszien verklebt, führt das von Schmerzen bis hin zu Bewegungseinschränkungen.

Faszien mögen Bewegung
Um deine Faszien geschmeidiger zu machen, gibt es viele Wege. Yoga ist zum Beispiel eine gute Art, um deinem faszialen Gewebe etwas Gutes zu tun. Faszien mögen es, wenn man sie multidirektional bewegt. Das heißt, dass man sich in alle möglichen Richtungen beugt, dehnt, bewegt und streckt und sie somit ausgiebig stimuliert.

Hilfreiche Tools für deine Faszien
Doch es muss nicht immer Yoga sein. Mittlerweile gibt es eigene kleine Helfer in Form von Rollen, Bällen und so weiter, die zwar vorerst für Schmerzen sorgen, dem faszialen Gewebe aber richtig gut tun. Diese Faszienrollen oder -bälle helfen dir dabei Schmerzen vorzubeugen und dein Bindegewebe elastisch zu halten. Du kannst bereits viele Übungen, Anleitungen und Erklärungen dazu finden, wie du deine Faszienrolle richtig verwendest. Grundsätzlich funktioniert das Arbeiten mit einer Faszienrolle oder einem Faszienball so, dass du deine betroffenen Körperstellen mehrmals über die Rolle oder den Ball gleiten lässt.
Für die Übungen kannst du sogar einen Tennisball verwenden, den du bereits zu Hause hast.

Psychischer Stress schadet deinen Faszien
Psychischer Stress kann vor allem auch deinem faszialen Bindegewebe zusetzen. Durch die Ausschüttung von gewissen Hormonen und Transmitter, wird die Grundspannung deiner Faszien gefördert, weshalb sie sich zusammenziehen und verkürzen. Wenn du nicht weißt, wie du deine Faszien entspannen kannst, kann das ernsthafte Folgen haben und bereits eine falsche Bewegung kann dazu führen, dass du deine Muskulatur schädigst.
Zum Glück lassen sich Faszien aber auch leicht beeinflussen und trainieren! Mit den richtigen Übungen und Tipps kannst du dein Bindegewebe täglich geschmeidiger machen.

Wenn du damit beginnen willst deinen Faszien etwas Gutes zu tun, dann hör dir doch die Podcastfolge zu diesem Thema an. Hier erhältst du auch drei hilfreiche Tipps, die du ganz einfach in deinen Alltag integrieren kannst.

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