“Warum ist Yoga eigentlich gut für uns?“ – hast du dir diese Frage vielleicht auch schon das ein oder andere Mal gestellt? Dass Yoga positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat, ist ja kein Geheimnis mehr. Aber warum genau eigentlich? Die Benefits von Yoga und wie auch du davon profitieren kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

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Yoga – kurz & knackig erklärt

Yoga ist ein Überbegriff für eine bestimmte Art von körperlichen und geistigen Übungen. Der Mainstream verbindet Yoga vorwiegend mit Bewegung, dabei ist Yoga viel mehr als eine reine Bewegungsform und zielt immer auf ein Zusammenspiel von Körper und Geist ab.

“Yoga ist kein Work-out, es ist ein Work-in. Und das ist der Sinn der spirituellen Praxis: uns lehrbar zu machen; unser Herz zu öffnen und unser Bewusstsein zu fokussieren, damit wir wissen können, was wir bereits wissen, und sein können, wer wir bereits sind.” – Rolf Gates

Das klassische Yoga besteht aus folgenden 5 Elementen:

  •     Körperübungen (Asana*)
  •     Atemübungen (Pranayama)
  •     Ernährungsempfehlungen
  •     Innere Reflexion und Konzentration (Meditation)
  •     Entspannung

*Info: Seinen Ursprung hat Yoga in Indien, weshalb die Begrifflichkeiten im Yoga auch heute noch in der altindischen Sprache “Sanskrit” zum Ausdruck gebracht werden.

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Warum ist Yoga gut für uns ? – 7 Benefits von Yoga, die du kennen solltest

Im Yoga geht es also darum, eine Verbindung zwischen Körper und Geist zu schaffen – aber wovon profitieren wir nun eigentlich konkret beim Praktizieren?

1. Entspannung & gesünderer Schlaf

Yoga beruhigt nachweislich unser vegetatives Nervensystem. Sich auf den Atem zu konzentrieren, ist für viele nicht einfach, jedoch macht Übung bekanntlich den Meister. Praktizierst du regelmäßig Yoga und konzentrierst dich währenddessen auf deine Atmung, behältst du den Fokus und beruhigst deinen Geist. Die entspannende und stressreduzierende Wirkung von Yoga hat auch einen positiven Einfluss auf deinen Schlaf. Ein hohes Arbeitspensum oder andere stressauslösende Faktoren resultieren häufig in der Entwicklung ausgeprägter Schlafstörungen. Das Üben des Abschaltens und Entspannens in der Yoga-Praxis kann sich positiv auf Ein- und Durchschlafstörungen auswirken und den Stresspegel im Schlaf senken (messbar beispielsweise an der Herzfrequenzvariabilität).

2. Muskelaufbau & Verbesserung der Beweglichkeit

Wer behauptet, Yoga sei keine Sportart, liegt gewaltig daneben. Die kraftvollen Asanas und stützenden Haltungen können dich durchaus ins Schwitzen bringen. Körperspannung ist das A und O, wenn es um die richtige Haltung im Yoga geht. Besonders attraktiv ist der Fakt, dass du meist nicht isolierte Muskelgruppen trainierst, sondern dein ganzer Körper mitarbeiten muss, um die kraftvollen Asanas zu halten. Und auch, wenn es im Yoga nicht darauf ankommt, wie weit du in eine Dehnung gehen kannst, gewinnst du bei regelmäßiger Ausübung deutlich an Beweglichkeit. Besonders Yin Yoga mit seinen intensiven Dehnungen hilft dir, Verspannungen zu lösen und nachhaltig an Bewegungsfreiheit zu gewinnen.

3. Konzentrationsfördernde Wirkung

Gedanken loslassen und fokussiert zu arbeiten, fällt den meisten Menschen sehr schwer. Auch im Yoga geht das nicht von selbst, sondern du praktizierst das Loslassen immer wieder und lernst, dich zu fokussieren – was dir im Alltag eine große Hilfe sein kann. Außerdem wirkt sich regelmäßige körperliche Bewegung positiv auf deine geistigen Fähigkeiten aus.

7 Benefits von Yoga

4. Atemkontrolle & Ausgeglichenheit

Im Yoga spielen neben den Körperübungen insbesondere auch Atemübungen (im Sanskrit “Pranayama” genannt) eine zentrale Rolle. Diese helfen dir, deinen Atem bewusster wahrzunehmen und in bestimmten Situationen zu deinem Vorteil einzusetzen – entweder zur Aktivierung oder zur Entspannung bzw. Stressreduktion (beispielsweise in Prüfungssituationen, bei Panikattacken uvm.). Das Ziel im Yoga ist es nämlich immer, das Gelernte nicht nur während des gezielten Praktizierens, sondern auch im Alltag abseits der Matte umzusetzen. Du lernst, bei dir zu bleiben und selbst in stressigen Situationen nicht den klaren Blick zu verlieren, sondern erst einmal durchzuatmen und zu überlegen, was gut für dich ist!

5. Schmerzlinderung

Rückenschmerzen oder Knieprobleme kommen oft von falscher oder mangelhafter Bewegung. Im Yoga geht es nicht darum, sich zu hetzen oder den Körper zu einer Leistung “zwingen”, sondern darum, in seinen Körper hineinzuhören und mit ihm statt gegen ihn zu arbeiten. Die Kräftigung und Dehnung dabei können dir helfen, Rückenschmerzen zu lindern sowie deine Haltung nachhaltig zu verbessern, was sich wiederum positiv auf Schmerzen auswirken kann.

6. Positiver Effekt auf das Herz-Kreislauf-System

Sympathikus und Parasympathikus sind Gegenspieler in unserem vegetativen Nervensystem. Sie steuern aber auch unser Herz-Kreislauf-System, indem sie unsere Herzfrequenz, unseren Puls und unsere Atmung beeinflussen. Bei Stress und Nervosität wird der Sympathikus aktiviert und unsere Herzfrequenz steigt. Mit Hilfe von Yoga trainieren wir gezielt Anspannung und Entspannung, indem wir unsere Atmung beruhigen und damit auch unseren Puls senken, was sich kurz- und langfristig positiv auf unser Herz-Kreislauf-System auswirkt.

7. Mehr Wohlbefinden

Yoga trainiert einerseits unseren Körper, hilft uns aber auch dabei, zu uns selbst zu finden, sich zu erden sowie Körper und Geist in Einklang zu bringen. Zudem hat Bewegung im Generellen eine verdauungsfördernde Wirkung und bringt unseren Stoffwechsel auf Touren. Daraus resultierend kann Yoga dabei helfen, sich fitter und einfach rundum wohl in seinem Körper zu fühlen.

Yoga = Benefit für jeden?

Menschen praktizieren Yoga aus den unterschiedlichsten Gründen: ob als Ausgleich, als gemeinsame Routine mit der Freundin, dem Ziel, seinen Körper zu formen oder schlicht deshalb, weil es heutzutage gerne und überall als gesundheitsförderlich angepriesen wird. Aber profitiert wirklich jeder von Yoga?

Abgesehen von gesundheitlichen Einschränkungen, die vor Beginn einer Yoga-Routine abgeklärt werden sollten (um in bestimmten Fällen –  wie zum Beispiel bei Vorliegen eines Bandscheibenvorfalls – eine Verschlimmerung von Symptomatiken zu verhindern), ist Yoga wirklich für jeden von uns ein großer Mehrwert: Ob jung oder alt, sportlich oder bewegungsfaul, Mann oder Frau – es kommt nur darauf an, was du daraus machst!

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Autorin dieses Beitrags: Sarah Zelzer

Sarah Zelzer hat nicht nur ein Studium im medizinischen Bereich absolviert, sie setzt sich auch privat sehr intensiv mit den Themen Bewegung und Ernährung auseinander. Das Körpergut-Team unterstützt sie als virtuelle Assistentin und lebt die „körpergute“ Philosophie dabei von Herzen.